Schwerpunkt

Relevante Volkskrankheiten, die mit dem Herz-Kreislauf- oder Nervensystem oder dem Stoffwechsel zusammenhängen.


Wie

Durch Interviews zum individuellen Lebensstil und Gesundheitszustand, durch Blut- und Urinanalysen sowie durch weitere nicht-invasive medizinische Untersuchungen. Die Proben werden für die Analysen in einer Biobank verwahrt.

CHRIS ist eine Bevölkerungsstudie

Epidemiologische Bevölkerungsstudien wie die CHRIS-Studie untersuchen den Gesundheitszustand der Gesamtbevölkerung und versuchen zu verstehen, welche Faktoren deren Gesundheit beeinflussen.

Sie unterscheiden sich von klinischen Studien, die ausgewählte Gruppen bereits erkrankter Personen im klinischen Umfeld untersuchen. Mit Hilfe von Bevölkerungsstudien können Forscher mehr über biologische Mechanismen und ihre Funktionen in unserem Organismus erfahren und zum Beispiel herausfinden, welche Gene bestimmte Blutwerte steuern. Solche Studien vermitteln außerdem einen Überblick darüber, wie welche Erkrankungen in einem Gebiet verbreitet sind und welche Umweltfaktoren und genetischen Faktoren mit diesen Krankheitsbildern verknüpft sind.

CHRIS ist eine Langzeitstudie

Bevölkerungsstudien sind meist auf längere Zeit angelegt, wobei die Studienteilnehmer nach der ersten Untersuchung im Abstand von einigen Jahren zu Folgeuntersuchungen eingeladen werden. Die Entwicklung des Gesundheitszustands wird auf diese Weise über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet. Mit solchen so genannten prospektiven Studien können die Forscher besser erfassen, welche Faktoren mit dem Auftreten einer Erkrankung verknüpft sind, welche eine Erkrankung beschleunigen und welche hingegen den Krankheitsverlauf verlangsamen.

Tausende Menschen aus der Bevölkerung werden über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet. Mit Hilfe der Daten untersuchen Wissenschaftler, welche Faktoren krank machen und welche hingegen Krankheiten entgegenwirken.