Wie ist der Ablauf der CHRIS-Studie?

CHRIS-Zentrum im Krankenhaus Schlanders

Jene Personen, die sich zur Studie angemeldet haben, unterziehen sich im CHRIS-Zentrum im Krankenhaus Schlanders einer Untersuchung. Diese umfasst eine Blut- und Urinprobe, ein Elektrokardiogramm und andere nicht-invasive Messungen wie z.B. Messen des Körpergewichts, der Größe und des Blutdrucks. Ein Teil der Untersuchung besteht außerdem aus einer detaillierten Befragung zum Gesundheitszustand.

Nach Auswertung der Daten erhält jeder Teilnehmer seine persönlichen Befunde und kann sich somit selbst ein Bild über seinen Gesundheitszustand machen. Die Teilnahme an der CHRIS-Studie ist freiwillig und kostenlos.

Die gesammelten Proben wie Blut, Urin und DNA werden in der CHRIS-Biobank in den Krankenhäusern Meran und Bozen aufbewahrt, wobei die Vorschriften zu Privatsphäre und Datenschutz strengstens eingehalten werden (siehe Bioethik und Datenschutz).

Die Wissenschaftler des Instituts für Biomedizin analysieren die Proben und Daten, um Risikofaktoren sowie biologische und molekulare Mechanismen ausfindig zu machen, die mit der Entwicklung und Verbreitung von Volkskrankheiten zusammenhängen.
Die Studienteilnehmer können zu jedem Zeitpunkt frei entscheiden, was mit ihren Daten und Proben passieren soll.

Weiterführende Informationen finden Sie auch in unserer CHRIS-Broschüre (PDF) oder im Kurzfilm (YouTube) zur CHRIS-Studie.