Erwischt: 5.000ste Teilnehmerin aus Laas

Drei Jahre nach dem Start der Südtiroler Gesundheitsstudie CHRIS ist nun die 5.000er Marke geknackt. Martina Platzgummer aus Laas hat es gestern, am 16. Juli, „erwischt“. Die Hausfrau, die gemeinsam mit ihrem Mann zur Untersuchung nach Schlanders gekommen war, wurde vom Studienteam der EURAC mit einem Geschenkskorb überrascht. „Ich habe in der Zeitung vom Informationsabend zur Studie in Laas gelesen. Dort bin ich hingegangen und habe mich und meinen Mann gleich angemeldet“, erzählt sie. „Die CHRIS-Studie ist eine tolle Sache. Man tut etwas für die eigene Gesundheit und leistet zugleich auch etwas für die gesamte Bevölkerung“, so die Laaserin.

Für die EURAC-Forscher hat die Zahl eine besondere Bedeutung, wie Cristian Pattaro und Martin Gögele vom Studienteam erklären: „Unser Ziel für die CHRIS-Studie waren 10.000 Teilnehmer, damit wir aussagekräftige Ergebnisse erzielen können. Dass wir jetzt die Hälfte erreicht haben macht uns zuversichtlich für den weiteren Fortgang der Studie. Ganz besonders danken wir der Vinschger Bevölkerung, die so engagiert an der Gesundheitsforschung teilnimmt.“

Mit der CHRIS-Studie sammeln die Ärzte und Forscher des Zentrums für Biomedizin der EURAC Informationen über den Gesundheitszustand der Südtiroler. Ziel ist es, die Ursachen für verbreitete Krankheiten besser zu erforschen. Der Schwerpunkt liegt auf Herzkreislauf-Erkrankungen, neurologischen Erkrankungen und Erkrankungen des Stoffwechsels wie zum Beispiel Diabetes. Die bisher gesammelten Daten werden bereits fortlaufend ausgewertet, mit ersten wissenschaftlichen Ergebnissen rechnen die Forscher in ein bis zwei Jahren.

Informationen und Anmeldung zur CHRIS-Studie unter 0471 055 502 oder unter chris@eurac.edu.

Foto v.l.n.r.: Dr. Cristian Pattaro (Studienleiter), Leo Telfser, Martina Platzgummer, Dr. Christof Schmelzer (Studienarzt)

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